ITZ begrüßt Jugendliche zum Berufsfelderkundungstag

Am vergangenen Freitag, 5. Mai 2017, war es beim ITZ wieder Zeit für „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) und damit Zeit für einen Berufsfeld-erkundungstag: Sieben Schülerinnen und Schüler aus der achten Klasse klingelten pünktlich um 9.00 Uhr an der Tür des ITZ, um sich über die verschiedenen Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten in der ITK-Branche praxisnah zu informieren. Dabei waren Achtklässler aus der Gesamtschule Rheydt-Mülfort und der Freiherr-vom-Stein-Realschule aus Krefeld.

„Ich bin ganz begeistert von dem Interesse der Jugendlichen am ITZ und den Ausbildungsberufen, die wir hier anbieten“, freute sich Heike Grünert, ITZ-Geschäftsführerin, die die Schüler in Empfang nahm und zuerst mit ihnen einen Rundgang durch das Gebäude und die einzelnen Abteilungen machte. Frank Oellers, einer der Ausbilder beim ITZ, ergänzt: „Sie waren gut vorbereitet und stellten schon sehr gezielte Fragen zu einzelnen Ausbildungsvoraussetzungen.“ Auch der Spaß kam nicht zu kurz, als sich die Jugendlichen nach einer Pause aufteilten und die einzelnen Abteilungen besuchten, um eigenhändig mal auszuprobieren, womit die ITZ-Azubis jeden Tag zu tun haben. So überprüften sie gemeinsam mit Ramona Rippegather, die im ITZ ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement absolviert, im Lager den Wareneingang mittels mobiler Datenerfassung und analysierten und beseitigten im Anschluss daran zusammen mit Julien Bartusch, Azubi zum IT-Systemelektroniker, die Fehleranzeige in einem Laserdrucker. In der Netzwerktechnik schließlich zeigte ihnen Marc Ohmen, der sich im dualen Studium zum Fachinformatiker für Systemintegration qualifiziert, wie über eine Netzwerkeinrichtung und die entsprechende Freigabe ein Testdruck auf dem zuvor reparierten Laserdrucker in Auftrag gegeben werden kann. „Die Jugendlichen waren sofort dabei und haben direkt nachgefragt, wenn sie etwas nicht verstanden haben, das hat mir gut gefallen,“ meinte Ramona Rippegather und Julien Bartusch erklärt, „ich glaube, es hat ihnen bei uns ganz gut gefallen – sowohl der Kicker im Esszimmer und als auch das nette Miteinander, das wir hier haben. Vielleicht sehen wir hier ja jemanden wieder zum Praktikum in zwei Jahren.“

Um den Übergang von der Schule in die Berufswelt reibungsloser und vor allem praxisnäher zu gestalten, hat die NRW-Landesregierung im Jahr 2011 das Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) ins Leben gerufen. Denn je näher Berufsorientierung an der wirklichen Arbeitswelt ist, desto besser für alle Beteiligten: Die Jugendlichen sind früher besser informiert und die Unternehmen knüpfen rechtzeitig mit interessierten und informierten Schülerinnen und Schüler Kontakte – sei es im Hinblick auf anstehende Schülerpraktika als auch für spätere Ausbildungen. Das ITZ hat diese Chance erkannt und nutzt von Anfang an diese Möglichkeit, um mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen und die potenziellen Fachkräfte von morgen schon frühzeitig über die zukunftsfähigen und innovativen Ausbildungswege und Aufstiegsmöglichkeiten in der ITK-Branche zu informieren – denn frühe Praxiserfahrungen verbessern die Ausbildungsfähigkeit.